Responsive Webdesign bezeichnet den Aufbau einer Website, die sich an die Größe des Bildschirms anpasst. Es gibt nur eine Version der Seite, deren Layout sich flexibel umordnet: Aus mehreren Spalten am Rechner wird eine Spalte auf dem Handy, Bilder skalieren mit, Menüs klappen zusammen.
Grundlage sind flexible Breitenangaben statt fester Pixelwerte, dazu Regeln im Stylesheet, die ab bestimmten Bildschirmbreiten greifen. Bilder bekommen eine Höchstbreite und passen sich an. Der Text bleibt lesbar, weil sich Schriftgrößen und Abstände mitverändern.
Der Begriff stammt aus dem Jahr 2010 und hat die frühere Praxis abgelöst, eine eigene mobile Website unter einer zweiten Adresse zu betreiben. Zwei getrennte Seiten bedeuten doppelte Pflege und doppelte Fehlerquellen.
Der überwiegende Teil der Zugriffe kommt heute vom Handy, bei lokalen Suchanfragen noch stärker als im Durchschnitt. Google bewertet Websites außerdem primär anhand ihrer mobilen Fassung. Was auf dem kleinen Bildschirm nicht funktioniert, hat auch in den Suchergebnissen Nachteile.
Mobile First bedeutet, eine Seite von der kleinsten Ansicht aus zu denken. Das zwingt zu Entscheidungen: Was muss oben stehen, was kann weiter unten kommen, was braucht es gar nicht. Diese Klarheit tut der großen Ansicht meistens ebenfalls gut.
Typische Anzeichen sind waagerechtes Scrollen, Schaltflächen, die zu nah beieinander liegen, Text unter zwölf Pixeln und Bilder, die erst in voller Größe geladen und dann klein angezeigt werden. Letzteres kostet Ladezeit und Datenvolumen ohne jeden Nutzen.
Ebenfalls häufig: Inhalte, die auf dem Handy versteckt werden, um Platz zu sparen. Wenn dort wichtige Informationen fehlen, sehen Suchmaschinen sie unter Umständen ebenfalls nicht.
In den meisten Fällen nicht. Eine gut gebaute Website deckt auf dem Handy alles ab, was ein normaler Unternehmensauftritt braucht, und muss nicht installiert werden. Eine App lohnt sich erst, wenn Kunden regelmäßig wiederkommen und Funktionen wie Benachrichtigungen einen echten Nutzen haben.
Der einfachste Test ist der eigene Daumen: Seite auf dem Handy öffnen, versuchen anzurufen, ein Formular ausfüllen und eine Unterseite finden. Was dabei hängt, hängt auch bei Ihren Kunden. Ergänzend zeigen die kostenlosen Werkzeuge von Google technische Probleme.
Bei uns ist die mobile Ansicht kein Nachgedanke, sondern der Ausgangspunkt jeder Gestaltung. Wie wir Websites aufbauen, steht unter Webdesign aus Euskirchen.
Wenn Sie wissen wollen, was dieser Punkt für Ihr Unternehmen konkret bedeutet, rufen Sie an. Wir erklären das ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsgespräch.
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