Corporate Identity beschreibt, wofür ein Unternehmen steht und wie das nach außen sichtbar wird. Sie umfasst drei Bereiche: das visuelle Erscheinungsbild, die Art zu kommunizieren und das tatsächliche Verhalten gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Partnern.
Das Erscheinungsbild ist der sichtbare Teil: Logo, Farben, Schriften, Gestaltung. Es fällt zuerst auf und wird deshalb häufig mit der gesamten Identität verwechselt.
Die Kommunikation umfasst Sprache, Tonfall und Themen. Ob ein Unternehmen sachlich, herzlich oder knapp schreibt, prägt die Wahrnehmung genauso stark wie eine Farbe.
Das Verhalten ist der Teil, der sich nicht gestalten lässt: Wie schnell wird zurückgerufen, wie geht man mit Reklamationen um, wie werden Mitarbeitende behandelt. Hier entscheidet sich, ob der Rest glaubwürdig wirkt.
Ein hochwertiger Auftritt, hinter dem ein Betrieb steckt, der Anfragen tagelang liegen lässt, erzeugt keine positive Wahrnehmung, sondern Enttäuschung. Der Abstand zwischen Versprechen und Erlebnis fällt Kunden sofort auf.
Umgekehrt gilt dasselbe: Ein hervorragender Betrieb mit einem Auftritt aus den nuller Jahren wird unterschätzt, gerade von Menschen, die ihn noch nicht kennen. Beide Fälle kosten Aufträge, nur an verschiedenen Stellen.
Am Anfang steht die Frage nach der Position: Wofür soll das Unternehmen bekannt sein, für wen arbeitet es, was unterscheidet es vom Wettbewerb. Diese Antworten sind die Grundlage für alles Weitere und lassen sich nicht durch Gestaltung ersetzen.
Danach folgen die sichtbaren Teile. Erscheinungsbild und Sprache werden festgelegt und in den wichtigsten Anwendungen durchgezogen. Beim Verhalten helfen einfache interne Absprachen mehr als jedes Leitbild an der Wand, etwa eine feste Frist für Rückrufe.
In verkürzter Form ja. Es geht nicht um ein Leitbild in Hochglanz, sondern um Klarheit: wofür man steht, wie man auftritt und wie man mit Kunden umgeht. Bei kleinen Betrieben trägt oft die Inhaberpersönlichkeit diesen Teil, und das ist völlig in Ordnung.
Die Klärung der Position ist meist in ein bis zwei Terminen erledigt. Die Umsetzung im Erscheinungsbild und in den Unterlagen dauert je nach Umfang einige Wochen. Beim Verhalten braucht es länger, weil sich Gewohnheiten nicht per Beschluss ändern.
Wir starten Markenprojekte immer mit der Positionierung und gestalten erst danach. Wie das abläuft, steht auf der Seite zur Branding Agentur.
Wenn Sie wissen wollen, was dieser Punkt für Ihr Unternehmen konkret bedeutet, rufen Sie an. Wir erklären das ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsgespräch.
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