Die Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Besucher eine gewünschte Handlung ausführt. Bei Dienstleistern ist das meist eine Anfrage, ein Anruf oder eine Terminbuchung. Berechnet wird sie, indem man die Zahl dieser Handlungen durch die Zahl der Besuche teilt.
Mehr Verkehr ist nicht automatisch besser. Eine Seite mit tausend Besuchern und zwei Anfragen ist schwächer als eine mit dreihundert Besuchern und zehn Anfragen. Erst die Conversion Rate zeigt, ob eine Website ihre Aufgabe erfüllt.
Sie hilft auch bei Entscheidungen über Budget. Wenn jede zwanzigste Anfrage zu einem Auftrag wird und ein Auftrag einen bekannten Wert hat, lässt sich ausrechnen, was ein Besucher wert sein darf. Ohne diese Rechnung ist jede Werbeausgabe ein Bauchgefühl.
Pauschale Zielwerte helfen wenig, weil die Unterschiede zwischen Branchen und Anfragearten groß sind. Sinnvoller ist der Vergleich mit dem eigenen Ausgangswert: Was war es vor der Änderung, was ist es danach.
Wichtig ist auch, welche Handlung gezählt wird. Ein Klick auf die Telefonnummer, ein abgeschicktes Formular und ein Newsletter sind sehr unterschiedliche Dinge. Wer alles zusammenwirft, bekommt eine schöne Zahl ohne Aussagekraft.
Die größten Hebel sind meist unspektakulär: eine klarere Überschrift, eine sichtbare Telefonnummer, ein kürzeres Formular, schnellere Ladezeit und eine Seite, die zur Suchanfrage passt statt allgemein zu bleiben.
Verändern Sie jeweils eine Sache und geben Sie ihr genug Zeit. Bei kleinen Besucherzahlen dauert es, bis ein Unterschied belastbar ist. Wer nach drei Tagen umbaut, misst Zufall.
Über Zielhandlungen: abgeschickte Formulare, Klicks auf die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Routenplanungen, Terminbuchungen. Diese lassen sich im Statistikprogramm als Ziele einrichten, sofern die Besucher der Messung zugestimmt haben.
Es gibt keine allgemeingültige Zahl, die überall stimmt. Entscheidend ist die Entwicklung im eigenen Haus und die Frage, ob die Anfragen zum Geschäft passen. Zehn brauchbare Anfragen sind mehr wert als vierzig unpassende.
Weil unterschiedlich gezählt wird. Werbekonten ordnen eine Anfrage häufig dem Klick zu, der Tage vorher stattfand, Statistikprogramme dem letzten Besuch. Dazu kommen Abweichungen durch Einwilligungen und Werbeblocker. Wichtig ist, innerhalb einer Quelle konsistent zu vergleichen.
Wir richten die Messung so ein, dass am Ende Anfragen zählbar sind und nicht nur Klicks. Das ist fester Bestandteil unserer Arbeit im Online-Marketing.
Wenn Sie wissen wollen, was dieser Punkt für Ihr Unternehmen konkret bedeutet, rufen Sie an. Wir erklären das ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsgespräch.
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